Solartechnik kann sowohl auf dem Dach als auch im Dach eines Hauses installiert werden. Die Entscheidung für eine der beiden Varianten hängt von der Form des Daches und vom Gebäude selbst ab. Auf denkmalgeschützten Häusern kommen meist nur Installationen in Frage, die nicht substanzbeschädigend sind. Eine integrierte Solaranlage verbietet sich daher von selbst. Doch welche Dachart ist nun für eine externe und welche für eine integrierte Photovoltaikanlage geeignet?
Wenn man eine Photovoltaikanlage extern an einem Gebäude anbringt, dann bietet das den großen Vorteil, dass es keine großen Probleme bei einer späteren Nachrüstung gibt. Außerdem ist diese Variante auch wesentlich günstiger als eine integrierte Lösung. Sie ist zum einen weniger arbeits- und materialintensiv und zum anderen ist die Reinigung später auch bedeutend einfacher, da Regen und Tauwasser über das Jahr hinweg mithelfen.
Integrierte Solaranlagen sind häufig die erste Wahl bei Neubauten und Häusern mit Schrägdächern. Das verleiht dem Haus einen eleganteren Gesamteindruck, aber oft sinkt dadurch auch die Effizienz der Anlage, weil weniger Licht genutzt werden kann, um daraus Strom zu erzeugen. Sind die Solarmodule in ein Flachdach integriert, fällt auch noch der Selbstreinigungseffekt weg. Denn dann kann das Wasser den Schmutz nicht von Oberfläche spülen.
Keine Kommentare bis jetzt ↓
Bis jetzt gibt es noch keinen Kommentar.